
Die Förderschule Vollmerhausen beteiligt sich in diesem Jahr am Bildungsprogramm „GemüseAckerdemie“ – ein spannendes und nachhaltiges Projekt, das unsere Abschlussklasse gemeinsam mit der Klasse 3 der Grundschule umsetzt.
In den vergangenen Wochen wurde bereits tatkräftig angepackt: Auf dem Schulgelände sind erste Beete entstanden, die nun nach und nach bepflanzt werden. Damit beginnt für unsere Schülerinnen und Schüler eine besondere Lernreise – direkt auf dem eigenen Acker.
Die GemüseAckerdemie hat das Ziel, Kinder und Jugendliche für Natur, Nachhaltigkeit und gesunde Ernährung zu begeistern. Statt nur im Klassenzimmer darüber zu sprechen, erleben die Kinder ganz praktisch, woher unser Essen kommt. Sie säen, pflegen und ernten ihr eigenes Gemüse und erfahren hautnah, wie aus einem kleinen Samenkorn eine knackige Möhre oder ein frischer Salat wächst.
Dabei übernehmen die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihren Acker und lernen, welche Auswirkungen ihr eigenes Handeln hat. Sie entdecken natürliche Zusammenhänge, arbeiten im Team und erweitern ihren Blick über den eigenen Alltag hinaus.
Die sogenannte „HauptAckerzeit“ von April bis Oktober bildet das Herzstück des Projekts. In dieser Phase wird gepflanzt, gepflegt und schließlich geerntet. Unterstützt werden die beteiligten Lehrkräfte durch umfangreiche Materialien, Fortbildungen sowie regelmäßige Pflege- und Erntehinweise. Auch Saatgut, Jungpflanzen und fachliche Beratung stehen zur Verfügung.
In der anschließenden „NachAckerzeit“ von Oktober bis Januar blicken die Klassen gemeinsam auf das Ackerjahr zurück und beschäftigen sich mit globalen Zusammenhängen der Lebensmittelproduktion. Während der Acker in der Winterpause ruht, entstehen neue Ideen und Pläne für die nächste Saison.
Für unsere Schule ist die Teilnahme an der GemüseAckerdemie ein wertvoller Beitrag zur praktischen Bildung: Lernen mit Kopf, Herz und Hand – draußen, gemeinsam und mit sichtbaren Ergebnissen.
Wir freuen uns auf eine ertragreiche Ackerzeit!



